Sozialsponsoring

Jedes Jahr unterstützt Loeb eine soziale Einrichtung. Die Sozialpartner werden immer anfangs Jahr für die Dauer eines Jahres ausgewählt. Unter Anderem werden die Einnahmen des Päcklifensters in der Schaufensterbox im Dezember vollumfänglich an den Sozialsponsoringpartner gespendet.

 

Folgende Leistungen erhalten die Sozialpartner:

  • kostenloser Beitrag in einer Ausgabe des Loeb-Magazins
  • kostenloser Beitrag im Loeb Mitarbeitermagazin
  • 1% des Umsatzes aus dem zweiten Sonntagsverkauf 
  • Erlös aus dem Päcklifenster (in der Weihnachtszeit können sich die Kunden für CHF 5.00/Päckli ihre Geschenke einpacken lassen)
  • Weitere individuelle Möglichkeiten nach Absprache

Sie wollen sich als Sozialpartner bewerben? Ihr Projektbeschrieb können Sie an Frau Nicole Loeb unter info(at)loeb.ch senden.

Aktuelles Sozialsponsoring

Wenn’s zu Hause knallt – gegen Gewalt an Frauen und Kindern

Unsere Partnerin für das Jahr 2020 ist die Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Vor 40 Jahren wurde sie parallel zur Eröffnung des ersten Frauenhauses in Bern gegründet. Inzwischen ist die Stiftung auch im Berner Oberland mit einem Frauenhaus wie auch mit Beratungsstellen für häusliche und sexuelle Gewalt in Thun (Vista) und Bern (Lantana) präsent.

Wenn es zu Hause schwierig wird

Gewalt hat viele Gesichter und ist gerade im privaten Bereich oft schwer zu fassen. Die Statistik spricht jedoch eine klare Sprache: Gegen 1‘000 Mal im Jahr rückt die Kantonspolizei Bern allein wegen häuslicher Gewalt aus. Im Berner Oberland und in Bern steht betroffenen Frauen und Kindern in akuten Krisen ein Frauenhaus offen und bietet vorübergehend kostenlos Schutz, Unterkunft, Beratung und Begleitung.

Betroffene erhalten Hilfe

Als Betriebe der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern sorgen dort Fachfrauen dafür, dass die Frauen und ihre Kinder dort vorübergehend eine sichere Unterkunft und Schutz in akuten Gewaltsituationen finden. Dazu erhalten sie die psychosoziale Beratung, die sie benötigen. Besonderes Augenmerk widmet die Stiftung auch den Kindern, die als Mitbetroffene besonders leiden und in ihrer Entwicklung gefährdet sind.

Neue Perspektiven

Während des Aufenthalts werden die Frauen über ihre Rechte informiert, wie sie das Opferhilfegesetz für alle Personen vorsieht, deren körperliche, seelische oder sexuelle Integrität durch eine Straftat beeinträchtigt ist. Sie werden behutsam begleitet, lernen wieder auf ihre eigenen Kräfte zu vertrauen und schöpfen neue Kraft und Hoffnung für die Rückkehr in eine gewaltfreie Zukunft.

Tabu sexuelle Gewalt

Immer weniger akzeptieren Frauen und die Gesellschaft allgemein, dass Frauen jeden Alters sexuell bedrängt, genötigt oder vergewaltigt werden. Trotzdem ist es für die Betroffenen auch bei diesem Thema ein grosses Tabu, darüber zu sprechen. Denn oft sind die Täter nicht Unbekannte, sondern Kollegen, Freunde, Verwandte oder die eigenen Partner. Dies macht es noch schwieriger, denn es besteht oftmals das Vorurteil, dass die Frau sich hätte anders verhalten sollen und deshalb auch eine Mitschuld trägt.

Aus Angst suchen Betroffene deshalb oft nicht Rat in ihrem Umfeld, sondern bei einer neutralen Fachstelle. Dort können sie in einer urteilsfreien Umgebung von ihren Erlebnissen berichten oder sich online beraten lassen. Geschulte Fachberaterinnen von Lantana und Vista informieren Betroffene über ihre Möglichkeiten und vermitteln psychologische, medizinische oder juristische Hilfe unabhängig von einer Anzeige. Auch diese Dienstleistungen fallen unter das Opferhilfegesetz und sind daher kostenlos.

40 Jahre Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern

Vor 40 Jahren öffnete in Bern das erste Frauenhaus seine Türen. Parallel dazu wurde die Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern gegründet. Heute ist auch das Frauenhaus Thun – Berner Oberland unter dem Dach der Stiftung sowie die beiden Beratungsstellen Vista in Thun und Lantana in Bern für sexuelle und/oder häusliche Gewalt.

Im Jubiläumsjahr 2020 finden verschiedene Anlässe statt. Mehr dazu unter: www.stiftung-gegen-gewalt.ch

AppElle! So können Sie uns unterstützen!

Die Dienstleistungen unserer Stiftung sind grösstenteils durch den Kanton finanziert. Doch immer wieder stossen wir damit an unsere Grenzen. So wird die seit 1. November 2019 operative Hotline AppElle! der Bernischen Frauenhäuser Thun – Berner Oberland, Bern und Biel-Bienne im Moment gänzlich mit privaten Mitteln finanziert.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, unsere Stiftung und die Nummer von AppElle! im ganzen Kanton bekannt zu machen. Jede Spende ist steuerlich abzugsberechtigt.

Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern
Aarbergergasse 36 | 3011 Bern
Tel 031 352 29 89
Mail info(at)stiftung-gegen-gewalt.ch
Web www.stiftung-gegen-gewalt.ch

Spendenkonto / Bankverbindung

Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern
3011 Bern

Berner Kantonalbank, 3001 Bern
Konto 30-106-9 | Clearing-Nr. 790
IBAN CH04 0079 0016 8752 3110 8

Vermerk ’40 Jahre’

Online spenden

Hier können Sie bequem online spenden: www.stiftung-gegen-gewalt.ch

Vermerk ‘40 Jahre’

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